© Franz Schwarzinger
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Oper

LA WALLY - THEATER AN DER WIEN

Fr, 12.11.2021 - Do, 25.11.2021
Theater an der Wien

Einführungsmatinee: 7.11.2021
um 11.00 Uhr zu € 5,60

LA WALLY

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Dramma lirico in vier Akten (1892)
Musik von Alfredo Catalani
Libretto von Luigi Illica nach dem Roman Die Geier-Wally von Wilhelmine von Hillern

Neuproduktion des Theater an der Wien

Premiere: 12. November 2021 

Im Bergdorf Hochstoff feiert der reiche Stromminger seinen 70. Geburtstag. In das Fest platzt der Jäger Giuseppe Hagenbach und gibt mit einem soeben erlegten Bären an. Stromminger gerät mit dem selbstbewussten jungen Mann in handgreiflichen Streit. Erst Strommingers Tochter Wally kann die Männer voneinander trennen, was Hagenbach nachhaltig verwirrt, noch nie wurde er von einer Frau körperlich in die Schranken verwiesen. Wally ist stark und mutig ohne jede weibliche Eitelkeit: Als Strommingers einziges Kind wurde sie wie ein Junge erzogen, aber ohne Liebe. Männern ist sie unheimlich, nur Vincenzo Gellner liebt sie. Er weiß, dass Wally heimlich in Hagenbach verliebt ist und verrät es seinem Freund Stromminger. Wütend lässt er seine Tochter wählen, entweder Gellner zu heiraten oder sein Haus zu   verlassen. Mit ihrem einzigen Freund, dem jungen Zitherspieler Walter, flieht Wally in die Berge. Einige Zeit später stirbt ihr Vater, sie kehrt zurück und genießt ihre Freiheit als reiche, schöne Frau, lässt aber keinen Verehrer an sich heran. Auf einem Fest  trifft sie Hagenbach wieder. Gellner, immer noch glücklos bei ihr, schürt ihre Eifersucht, als Hagenbach vertraulich mit der Wirtin Afra plaudert. Als Wally Afra daraufhin schikaniert, rächt Hagenbach seine Freundin: Beim traditionellen Kusstanz suggeriert er Wally, dass er sie liebt und raubt ihr einen Kuss. Am Ende des Tanzes lachen alle sie aus, und sie versteht entsetzt, dass sie getäuscht wurde. So  gedemütigt verspricht sie Gellner die Ehe, wenn er Hagenbach tötet. Allein zu Hause bereut Wally ihren Mordauftrag, aber Gellner stößt den Rivalen noch in der gleichen Nacht in eine Schlucht. Hagenbach wollte zu Wally und sie um Verzeihung bitten, denn er hatte sich beim Tanz wirklich in sie verliebt. Als Gellner den Mord meldet, ist Wally verzweifelt, aber sie kann Hagenbach bewusstlos aus der Schlucht bergen. Dann übergibt sie all ihren Besitz Afra und geht zur Buße allein in die Berge. Als Hagenbach wieder gesund ist, kommt er zu ihr, um ihr seine Liebe zu gestehen, sogar den Mordanschlag vergibt er ihr. Ein gemeinsames Leben gibt es jedoch nicht für sie: Eine Lawine reißt Hagenbach mit, Wally springt ihm in den Abgrund nach.
 

MUSIKALISCHE LEITUNGAndrés Orozco-Estrada
INSZENEIRUNGBarbora Horáková
AUSSTATTUNGEva-Maria van Acker
LICHTMichael Bauer
VIDEOTabea Rothfuchs
DRAMATURGIEBettina Auer
WALLYIzabela Matula
GIUSEPPE HAGENBACHLeonardo Capalbo
VINCENZO GELLNERJacques Imbrailo
STROMMINGERAlastair Miles
AFRASofia Vinnik
WALTERIlona Revolskaya
IL PEDONEIgor Bakan
ORCHESTERWiener Symphoniker
CHORArnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner)

Juniorenermäßigung bis zum 16. Lebensjahr!

 

                              

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Theater an der Wien
Linke Wienzeile 6 1060 Wien