Kabarett

LUISE KINSEHER / MICHAEL ALTINGER

Fr, 31.07.2020
Wiener Rathaus

Exklusiv für ÖGB-Mitglieder:
Gutschein für ein Glas Sekt!!

WIENER KABARETTFESTIVAL

LUISE KINSEHER / MICHAEL ALTINGER

Luise Kinseher

Mamma Mia Bavaria

Wer mit Bayern klar kommt, kann auch Europa!

Das neue Kabarettprogramm von Luise Kinseher beschäftigt sich mit einer Frage von globalem Ausmaß: Welche Bedeutung hat Bayern vom Weltraum aus betrachtet? Und welche Bedeutung hat das für die Welt? Bayern passt gerade mal auf einen moosgrünen Bierdeckel, der bei Google Earth schon mit drei Klicks im tiefen Einheitsblau des Planeten verschwindet. Die Bayern selbst sind dabei nichts weiter als ein exorbitant kleiner Teil des parasitären Menschbefalls unter dem die Erde bereits seit ca.15 Millionen Jahren leidet und man müsste schon durch ein Mikroskop von immensen Ausmaß blicken, um irgendetwas anderes dabei zu entdecken.

Luise Kinseher, bekannt als Mama Bavaria vom Nockherberg, kann das natürlich nicht auf sich sitzen lassen und hat sich für ihr aktuelles Kabarettsolo in ein weit entferntes extraterrestrisches Observatorium inmitten ihres großen Herzens zurückgezogen und das mal an und für sich global betrachtet: Wie wirkt sich das bayerische Mantra „Mia san Mia“ eigentlich auf eine Schafherde in Neuseeland aus? Stimmt es wirklich, dass bei jeder bayerischen Fahnenweihe im indischen Ozean ein Matrose stirbt? Und ist es wahr, dass in China eher ein Sack Reis umfällt, als dass ein Franke einen Maßkrug ext? Kommt der Islam aus der Yucca Palme oder fürchten wir uns vor Hirngespinsten? Hat sich deshalb der Bayer seine „Heimat“ nur ausgedacht? Wie denkt die letzte Nonne Bayerns darüber und was hat die Schützenliesel damit zu tun?

Mamma Mia Bavaria! Heimat ist da, wo es besonders weh tut!

 

 

Michael Altinger

Best of

Michael Altinger hat sich in seinem Programm dem heutzutage so dringenden Wunsch vieler Menschen gewidmet, zu einer Lichtgestalt zu werden. Also zumindest irgendwie doch mehr aus sich zu machen als man bis heute ist. Es geht um den Aufstieg aus der Monotonie der Vorstadt. Raus aus der immer gleichen Abfolge von Arbeit, Alkohol, verpasstem Sport und eheähnlichen Endzeitgegnern. Man könnte sich doch noch etwas Bleibendes für die Ewigkeit verschaffen, etwas, das über die Dauer der eigenen Existenz hinausreicht.

Und dazu brauchen wir neue Visionen!

„Hell, süffisant und geistreich, der bayerische Monty Python. Entwaffnend offen, weil er immer den Punkt trifft und stets die Balance hält zwischen Selbstironie, Witz, Blödsinn und dem manchmal ernsten Kern, der in vielen seiner Geschichten steckt“, schreibt die Presse.

Wiener Rathaus
Friedrich-Schmidt-Platz 1 1010 Wien