Konzert

MARIANNE MENDT & FREUNDE

Sa, 26.09.2020
Wiener Stadthalle

50 Jahre „Wie a Glock´n

Begleitet von der MM Bigband unter der musikalischen Leitung von Thomas Kugi

Marianne Mendt gilt mit Recht als die Grande Dame der österreichischen Musikszene. Sie war es, die die Wiener Mundart in der deutschsprachigen Popmusik salonfähig machte. Seitdem ihr 1970 Gerhard Bronner mit dem Lied „A Glock’n, die 24 Stunden läut´“ zum Durchbruch verhalf, gilt die „gewerkschaftlich geprüfte Vortragskünstlerin“ als Wegbereiterin des Austropop und ist nach wie vor ein hoch respektiertes Vorbild vieler junger Talente aus den Bereichen Jazz und Pop.

Und genau jene „Glock’n, die 24 Stunden läut“ - läutet 2020 nun schon 50 Jahre mit unverändertem Schwung - oder besser in englisch: „swing“ - ein driftiger Grund für die sympathische Sängerin und Schauspielerin, sich am 26. September 2020 in der legendären Wiener Stadthalle einzufinden und gemeinsam mit einer Auswahl an namhaften Wegbegleitern jenes wunderschöne Jubiläum zu zelebrieren.

Apropos: Man will es nicht an die grosse Glocke hängen - aber so ganz nebenbei wird auch noch Geburtstag gefeiert! Die werten Gäste können sich also mit Sicherheit auf einen jetzt schon legendären Konzertabend mit illustren Stargästen und den besten Musikern dieses Landes freuen!

Marianne Mendt Biografie
Bereits in frühester Jugend wusste Marianne Mendt, dass sie Sängerin werden wollte. Sie erhielt Klavier- und Gesangsunterricht am Konservatorium der Stadt Wien, absolvierte aber nebenbei auf Wunsch ihrer Eltern die Handelsschule. Doch es war klar, dass sie ihrer Berufung, der Musik, folgen musste.

Sobald sie volljährig war legte sie die Prüfung zur „gewerkschaftlich geprüften Vortragskünstlerin“ ab und tourte in den Folgejahren mit ihrer Band „The Internationals“ als Sängerin und Bassistin durch Europa.

1970 kehrte Marianne Mendt nach Wien zurück um ein hier paar Tage Zwischenstation zu machen, doch ein Vorsingen bei Gerhard Bronner veränderte alles. Er engagierte sie auf der Stelle und verhalf ihr mit dem Lied „A Glock’n, die 24 Stunden läut´“ zum Durchbruch. Sie trug Musicalsongs und für sie geschriebene Lieder im Dialekt vor, machte die Wiener Mundart so in der deutschsprachigen Popmusik salonfähig und wurde zur Wegbereiterin des Austropop.

1972 nahm Marianne Mendt ihre erste Musicalrolle in „Funny Girl“ am Opernhaus in Essen an. Mehrere Musical-Engagements in Deutschland, der Schweiz und Österreich folgten. Ab 1977 wandte sie sich auch dem Theater zu. Nach vielen Fernsehauftritten erhielt sie im ORF ihre eigene Sendung „Mendt & Band“.
In den folgenden Jahrzehnten war Marianne Mendt mit etlichen Platten und CDs erfolgreich. Außerdem wirkte sie in zahlreichen Musical-, Theater- und Kabarettproduktionen sowie in TV-Filmen und Serien wie dem „Kaisermühlen-Blues“ mit. Bei der Romy-Gala 1994 erhielt sie die Auszeichnung zur „beliebtesten Schauspielerin“, 1995 wurde ihr der „Nestroy-Ring“ verliehen, 2005 das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien sowie das große Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich.

 

Wiener Stadthalle
Roland-Rainer-Platz 1 1150 Wien