© Lukasz Rajchert
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Oper

MESSIAH - THEATER AN DER WIEN

Mo, 20.12.2021
Theater an der Wien

MESSIAH

​​​​​​​Konzertante Aufführung in englischer Sprache

Oratorium in drei Teilen
Musik von Georg Friedrich Händel
Libretto von Charles Jennens

Georg Friedrich Händel schuf viele überragende Meisterwerke, jedoch hat vor allem Messiah zu seinem Ruhm über die wechselnden musikalischen Entwicklungen und Moden der letzten 250 Jahre beigetragen. Händel schrieb das Oratorium 1741 in London, begab sich dann für zehn Monate nach Dublin, wo er es 1742 im Rahmen eines Benefizkonzertes zur Uraufführung brachte. Diese erste Darbietung war ein enormer Erfolg, in der Zeitung wurde gebeten, „Herren mögen ohne Schwert und Damen ohne Reifröcke kommen, um so Platz für ein größeres Publikum zu ermöglichen und damit höhere Einkünfte für die guten Zwecke zu schaffen“. Edward Synge, Bischof von Elphin, schrieb überwältigt: „Obwohl Mr Händel mit seinen Oratorien ohnehin schon alle anderen Komponisten übertrifft, scheint er sich in Messiah selbst übertroffen zu haben. Es scheint mir eine spezielle Art von Musik zu sein, ganz anders als alle andere.“ In London hingegen war die Begeisterung zunächst mäßig, aber bald verbreitete sich das Werk über England und den Kontinent.Händel selbst passte die Musik immer wieder den jeweiligen neuen  Aufführungskonditionen an, so dass heute etliche Varianten bekannt sind, aber nicht die genaue Gestalt der Urfassung. Über die Jahre wurde die Menge der Mitwirkenden immer größer, es gab gigantische Aufführungen mit über 500 Musikerinnen und Musikern, die den Lobpreis des Erlösers immer überwältigender zelebrierten. Das Libretto fußt auf Bibeltexten, die Händels Freund und Gönner Charles Jennens zusammengestellt hatte. Das Oratorium schildert allerdings nicht die Geschichte von Jesu Leben und Sterben – wie man denken könnte –, sondern ist mehr eine abstrakte, theologische Erörterung darüber, dass Jesus auch wirklich der von den Propheten angekündigte Messias war. Er selbst tritt nicht in Erscheinung. Aussagen des Alten Testaments werden christologisch gedeutet und auf Jesus, wie ihn das Neue Testament beschreibt, bezogen. Der Grundgestus der Texte ist das Ringen um den christlichen Glauben. Händels Musik findet überwältigenden Ausdruck für menschliche Ängste und Hoffnungen, Schuldgefühle, Zerknirschung und jubelnde Erlösungsgewissheit: „And he shall reign for ever and ever. Hallelujah!“

MUSIKALISCHE LEITUNGPaul McCreesh
SOPRANMary Bevan
ALTHelen Charleston
TENORBenjamin Hulett
BASSAshley Riches
ORCHESTERKammerorchester Basel
CHORGabrieli Choir


Juniorenermäßigung bis zum 16. Lebensjahr!

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Theater an der Wien
Linke Wienzeile 6 1060 Wien