© Wiener Kabarettfestival
Kabarett

OMAR SARSAM / CHRISTOF SPÖRK

Mi, 24.07.2019
Wiener Rathaus

Exklusiv für ÖGB-Mitglieder:
Gutschein für ein Glas Sekt!!!

WIENER KABARETTFESTIVAL

OMAR SARSAM / CHRISTOF SPÖRK

Omar Sarsam

Diagnose: Arzt

Auszug aus dem letzten Ambulanzbericht

Anamnese:
Herr Sarsam gibt gleich zu Beginn unseres Anamnesegespräches an, keine Ärzte zu mögen, behauptet aber, selbst Arzt zu sein. Er kann nicht genau definieren wo oder seit wann die Symptomatik besteht, sagt jedoch, dass er gleich wieder weg muss „weil das Publikum auf mich wartet“.

Status:
Leicht reduzierter Allgemeinzustand, guter Ernährungszustand. Unsaubere Kleidung und Aussprache. Patient spricht in komplexen und widersprüchlichen Sätzen mit ständig wechselnden Akzenten. Meidet Blickkontakt.

Zusammenfassung:
Omar Sarsam hat nach mehreren Jahren enger Zusammenarbeit mit anderen Ärzten festgestellt, dass er nun selber einer von den Anderen ist. Freuen Sie Sich auf einen Abend, an dem Omar Sarsam aufdeckt, warum Ärzte manchmal sogar beinahe menschliche Züge annehmen…


 

Christof Spörk

KUBA

Christof Spörk goes Kuba. Ob er dort auch wirklich ankommt, ist nebensächlich. Der Weg ist das Ziel. Das Ziel weit weg. Autostoppen wird jedenfalls schwierig. Außer die Klimaerwärmung zeigt sich einmal von ihrer kundenfreundlichen Seite und trocknet den Atlantik aus. Wenn es den überhaupt gibt, diesen Atlantik. Es wird ja so viel gelogen in letzter Zeit! Das ist übrigens eine der vielen Gemeinsamkeiten des vormals realen Sozialismus mit dem derzeit noch viel realeren Kapitalismus. Es wird gelogen wie gedruckt! Facebook o muerte! Twitter o muerte! Que viva la Digitalisierung! Weil wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Ja eh, aber wohin geht denn eigentlich die Zeit? Und komm ich dann irgendwie zurück, falls es mir nicht gefällt.

Keine Sorge, in Spörks fünftem Soloprogramm „KUBA“ gibt es weder tropische Gulags noch politische Umerziehung. Außer für solche, die drum betteln. Und Spörk verkauft weder Rum noch Zigarren für grapschende alte weiße Männer. Nicht einmal wenn sie drum betteln. Dafür verspricht Spörk, ganz viel Zucker zu geben. Azúcar! Sicher aber gibt es wieder ganz viel SM wie ‚selbstgemachte Musik‘. Und KI wie ‚kabarettistische Intelligenz‘. Und EU wie ‚eloquente Unterhaltung‘. Außerdem USA wie ‚Und Singen auch‘. Caramba!

Oder wie die Süddeutsche Zeitung unlängst über den Kabarettisten Spörk schrieb: „Am schönsten aber sind die immer sprachlich funkelnden, musikalisch spannenden, grandios gesungenen Songs an Flügel, Harmonika und Klarinette.“ Tja, auf der Klarinette Songs singen. Das kann wirklich nicht jeder.

Und wer es immer noch nicht verstanden hat: Dies ist KEIN Lichtbildvortrag!

Wiener Rathaus
Friedrich-Schmidt-Platz 1 1010 Wien