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Oper

SALOME

Sa, 18.01.2020 - Do, 30.01.2020
Theater an der Wien

Einführungsmatinee am 12.01.2020
um 11:00 Uhr zu € 5,60

Salome

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikdrama in einem Akt (1905)
Musik von Richard Strauss, Fassung von Eberhard Kloke
Libretto nach Oscar Wildes gleichnamiger Dichtung in deutscher Übersetzung von Hedwig Lachmann
Neuproduktion des Theater an der Wien


Herodes, der Tetrarch von Galiläa, hat den Propheten Jochanaan einsperren lassen, weil er ständig gegen seine Frau Herodias wegen angeblicher Ausschweifungen eifert. Aber auch in seiner Kerkerzisterne lässt er nicht ab von seinen Drohungen und Weissagungen, dass bald ein anderer kommen und diese dekadente Welt säubern und erneuern werde. Soldaten bewachen die Zisterne, darunter der junge Narraboth.  Im Palast findet in dieser mondhellen Nacht ein Bankett statt. Prinzessin Salome, die Tochter von Herodias, sucht Erfrischung auf der Terrasse. Narraboth ist in sie verliebt und gebannt von ihrer Schönheit. Als Salome die Worte Jochanaans aus der Tiefe hört, möchte sie den seltsamen Menschen sehen und bringt Narraboth dazu, ihr den Gefangenen entgegen dem Befehl des Königs vorzuführen. Sie fühlt sich angezogen von seinem Äußeren, er hingegen ist angeekelt von der aufreizenden Schönheit der Prinzessin. Seine Ablehnung und seine ausgemergelte, fanatische Erscheinung reizen das Begehren Salomes, sie will seinen Mundküssen. Jochanaan verflucht sie ob ihrer Lüsternheit. Als Narraboth Salomes zunehmende Faszination an dem  gruseligen Propheten beobachtet, tötet er sich selbst – Salome bemerkt es nicht.  Herodes setzt sein Fest auf der Terrasse fort, währenddessen hört Jochanaan nicht  auf, aus seinem Verlies heraus zu drohen, vor allem Herodias ist Ziel seiner aggressiven Verwünschungen. Erbost fordert sie von Herodes den Tod des Propheten, er traut sich aber nicht, ihn hinrichten zu lassen, er könnte ja doch ein  heiliger Mann sein, dessen Tod Gott an ihm rächen würde. Zur Ablenkung von  diesem Beziehungsproblem will Herodes, dass Salome für ihn tanzt. Sie willigt jedoch erst ein, als Herodes schwört, ihr dafür jeden Wunsch zu erfüllen. Nachdem sie den  Tanz der sieben Schleier dargeboten hat, verlangt sie von ihrem erotisch in Wallung geratenen Stiefvater den Kopf des Jochanaan. Ihre Mutter lobt sie zufrieden für den klugen Wunsch, Herodes ist entsetzt, aber Salome besteht darauf, dass der König  sein Wort hält. Jochanaan wird enthauptet, und sein Kopf Salome auf einem   silbernen Schild überreicht. Nun küsst sie den Mund des Jochanaan. Herodes lässt Salome töten. 

 

Musikalische Leitung

Leo Hussain
InszenierungNikolaus Habjan
BühneJulius Theodor Semmelmann
KostümCedric Mpaka
LichtPaul Grilj
DramaturgieOlaf A. Schmitt
HerodesJohn Daszak
HerodiasMichaela Schuster
SalomeMarlis Petersen
JochanaanJohan Reuter
NarrabothMartin Mitterrutzner
Page der HerodiasTatiana Kuryatnikova
Erster JudePaul Schweinester
Zweiter JudeJohannes Bamberger
Dritter JudeQuentin Desgeorges
Vierter JudeAndrew Owens
Fünfter Jude / Erster SoldatDumitru Mădăraşăn
Kappadozier / Erster NazarenerKristján Jóhannesson
Zweiter Soldat / 2. NazarenerIvan Zinoviev
OrchesterORF Radio-Symphonieorchester Wien

 

Kinderermäßigung bis zum 16. Lebensjahr!

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Theater an der Wien
Linke Wienzeile 6 1060 Wien