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Performance

KRAUS LECTURES I-V - Wiener Festwochen

Do, 23.05.2024 - So, 09.06.2024
Diverse

Kraus Lectures I-V

KRAUS LECTURES I 
DIE UNÜBERWINDLICHEN

Cornelius Obonya, Florian Scheuba

Legendär sind Karl Kraus’ Kämpfe gegen den Medienmagnaten Imre Békessy, den Wiener Polizeipräsidenten Johann Schober und den Bankier Camillo Castiglioni. 1927/28 zerlegte er seine Lieblingsfeinde im Drama Die Unüberwindlichen. Wie heißt es da in einer Szene: „Ich arbeite an einem sehr wichtigen Artikel, der nicht erscheinen soll. Und zwar schon morgen.“ Der Schauspieler Cornelius Obonya und der Kabarettist Florian Scheuba werden das Stück neu interpretieren. Aktuelle Verwerfungen inklusive.

Kraus Lectures – Eine Hommage zum 150. Geburtstag von Karl Kraus in fünf „Vorlesungen"

„Nichts trostloser als seine Adepten, nichts gottverlassener als seine Gegner“, schrieb Walter Benjamin über den 1874 geborenen, oft zitierten, gleichzeitig viel zu wenig gelesenen Sprach- und Kulturkritiker, Satiriker und begnadeten Performer Karl Kraus. In der Freien Republik Wien gestalten verschiedene Künstler:innen und Intellektuelle eine Reihe von „Vorlesungen“, wie sie Kraus selbst zwischen 1910 und 1936 mit großem Erfolg u. a. im Wiener Konzerthaus, in Arbeiterheimen und Theatern gehalten hat. An fünf Wochenenden wird Kraus weniger nachgebetet, als vielmehr sein „Theater der Dichtung“ entstaubt: Sprachanalysen und Textsprengungen, die er als Herausgeber der Fackel in Die letzten Tage der Menschheit, der Dritten Walpurgisnacht und hunderten Prozessen gegen korrupte Politiker und Medienmacher vorexerzierte, werden neu interpretiert. Bereits am 29. April 2024 gibt die Zeithistorikerin Katharina Prager, die in der Wienbibliothek im Rathaus Kraus’ Nachlass verwaltet, im Gartenbaukino mit einer Wiener Vorlesung einen Einblick in das Leben und Schaffen von Karl Kraus.

 

KRAUS LECTURES II
REKLAMEFAHRTEN ZUR HÖLLE – DIE 700. VORLESUNG REMIXED

Petra Slottova, Samouil Stoyanov

Die 700. Vorlesung, gehalten im Wiener Konzerthaus am 2. April 1936, gut zwei Monate vor Karl Kraus’ Tod, war so etwas wie ein „Schwanengesang des Vorlesers“ (Jacques Le Rider): Kraus las und sang Erfolge wie Das Lied von der Presse, Reklamefahrten zur Hölle oder Frank Wedekinds Diplomaten-Lied. Volkstheater-Star Samouil Stoyanov und Petra Slottova (Querflöte) nehmen erneut einen Anlauf: „Wir bringen, dringen, schlingen / uns in das Leben ein. / Wo wir den Wert bezwingen, / erschaffen wir den Schein.“

Kraus Lectures – Eine Hommage zum 150. Geburtstag von Karl Kraus in fünf „Vorlesungen"

„Nichts trostloser als seine Adepten, nichts gottverlassener als seine Gegner“, schrieb Walter Benjamin über den 1874 geborenen, oft zitierten, gleichzeitig viel zu wenig gelesenen Sprach- und Kulturkritiker, Satiriker und begnadeten Performer Karl Kraus. In der Freien Republik Wien gestalten verschiedene Künstler:innen und Intellektuelle eine Reihe von „Vorlesungen“, wie sie Kraus selbst zwischen 1910 und 1936 mit großem Erfolg u. a. im Wiener Konzerthaus, in Arbeiterheimen und Theatern gehalten hat. An fünf Wochenenden wird Kraus weniger nachgebetet, als vielmehr sein „Theater der Dichtung“ entstaubt: Sprachanalysen und Textsprengungen, die er als Herausgeber der Fackel in Die letzten Tage der Menschheit, der Dritten Walpurgisnacht und hunderten Prozessen gegen korrupte Politiker und Medienmacher vorexerzierte, werden neu interpretiert. Bereits am 29. April 2024 gibt die Zeithistorikerin Katharina Prager, die in der Wienbibliothek im Rathaus Kraus’ Nachlass verwaltet, im Gartenbaukino mit einer Wiener Vorlesung einen Einblick in das Leben und Schaffen von Karl Kraus.

 

KRAUS LECTURES III
BLAUBART - EINE OFFENBACHIADE

Boris Eder, Sir Henry

„Karl Kraus liest Offenbach. Statt der Orchestermusik lässt er einen Klavierauszug spielen, statt eines Korps Akteure stellt er sich selber im Straßenanzug. Was er so grenzenlos entblößt von allen Mitteln darstellt, ist unvergesslich.“ (Walter Benjamin). Krausʼ Offenbachiaden waren beim Publikum besonders beliebt. Der Pianist Sir Henry und der Schauspieler und Sänger Boris Eder treten also mit Blaubart an: Einem Großaufmarsch korrupter Politiker, peinlicher Machos und (letztlich gutgelaunten) „Mordopfern“ …

Kraus Lectures – Eine Hommage zum 150. Geburtstag von Karl Kraus in fünf „Vorlesungen"

„Nichts trostloser als seine Adepten, nichts gottverlassener als seine Gegner“, schrieb Walter Benjamin über den 1874 geborenen, oft zitierten, gleichzeitig viel zu wenig gelesenen Sprach- und Kulturkritiker, Satiriker und begnadeten Performer Karl Kraus. In der Freien Republik Wien gestalten verschiedene Künstler:innen und Intellektuelle eine Reihe von „Vorlesungen“, wie sie Kraus selbst zwischen 1910 und 1936 mit großem Erfolg u. a. im Wiener Konzerthaus, in Arbeiterheimen und Theatern gehalten hat. An fünf Wochenenden wird Kraus weniger nachgebetet, als vielmehr sein „Theater der Dichtung“ entstaubt: Sprachanalysen und Textsprengungen, die er als Herausgeber der Fackel in Die letzten Tage der Menschheit, der Dritten Walpurgisnacht und hunderten Prozessen gegen korrupte Politiker und Medienmacher vorexerzierte, werden neu interpretiert. Bereits am 29. April 2024 gibt die Zeithistorikerin Katharina Prager, die in der Wienbibliothek im Rathaus Kraus’ Nachlass verwaltet, im Gartenbaukino mit einer Wiener Vorlesung einen Einblick in das Leben und Schaffen von Karl Kraus.

 

KRAUS LECTURES IV
KARL KRAUS CONTRA ...

Clemens J. Setz, Robert Stadlober, Barbara Zeman und Onkel Gusta

Ehrenbeleidigungen, Körperverletzungen, Urheberrechtsstreitigkeiten, Mediendelikte: In den Prozessakten der Wiener Kanzlei Oskar Samek präsentiert sich der in hunderte Verfahren involvierte Karl Kraus als literarischer Meister der Anklage und (Selbst-)Verteidigung. Die Schriftstellerin Barbara Zeman und Büchner-Preisträger Clemens J. Setz erklären in öffentlicher Debatte dieses „Hauptwerk“, der Rezitator Robert Stadlober wird daraus lesen. Dazu: musikalische Interventionen der Wiener Grindcore-Band Onkel Gusta.

Kraus Lectures – Eine Hommage zum 150. Geburtstag von Karl Kraus in fünf „Vorlesungen"

„Nichts trostloser als seine Adepten, nichts gottverlassener als seine Gegner“, schrieb Walter Benjamin über den 1874 geborenen, oft zitierten, gleichzeitig viel zu wenig gelesenen Sprach- und Kulturkritiker, Satiriker und begnadeten Performer Karl Kraus. In der Freien Republik Wien gestalten verschiedene Künstler:innen und Intellektuelle eine Reihe von „Vorlesungen“, wie sie Kraus selbst zwischen 1910 und 1936 mit großem Erfolg u. a. im Wiener Konzerthaus, in Arbeiterheimen und Theatern gehalten hat. An fünf Wochenenden wird Kraus weniger nachgebetet, als vielmehr sein „Theater der Dichtung“ entstaubt: Sprachanalysen und Textsprengungen, die er als Herausgeber der Fackel in Die letzten Tage der Menschheit, der Dritten Walpurgisnacht und hunderten Prozessen gegen korrupte Politiker und Medienmacher vorexerzierte, werden neu interpretiert. Bereits am 29. April 2024 gibt die Zeithistorikerin Katharina Prager, die in der Wienbibliothek im Rathaus Kraus’ Nachlass verwaltet, im Gartenbaukino mit einer Wiener Vorlesung einen Einblick in das Leben und Schaffen von Karl Kraus.

 

KRAUS LECTURES V
RAGE IS A GOOD FEELING. DIE LETZTEN TAGE DER WILDEN KERLE

Thea Ehre, Nick Romeo Reimann, Olivia Axel Scheucher

Je ferner man Karl Kraus ansieht, desto näher blickt er zurück: In der letzten „Vorlesung“ verfolgen die Künstler:innen Thea Ehre (Silberner Bär, Berlinale 2022), Nick Romeo Reimann und Olivia Axel Scheucher die Spuren des „Soldatischen Körpers“ in unserer kulturellen Gegenwart. Ausgehend von eigenen biografischen Bezügen und den Letzten Tagen der Menschheit betrachten sie Narrative und Strukturen, die von der Gewalt patriarchaler Sozialisierungs- und Disziplinierungsstrategien durchdrungen sind.

Kraus Lectures – Eine Hommage zum 150. Geburtstag von Karl Kraus in fünf „Vorlesungen"

„Nichts trostloser als seine Adepten, nichts gottverlassener als seine Gegner“, schrieb Walter Benjamin über den 1874 geborenen, oft zitierten, gleichzeitig viel zu wenig gelesenen Sprach- und Kulturkritiker, Satiriker und begnadeten Performer Karl Kraus. In der Freien Republik Wien gestalten verschiedene Künstler:innen und Intellektuelle eine Reihe von „Vorlesungen“, wie sie Kraus selbst zwischen 1910 und 1936 mit großem Erfolg u. a. im Wiener Konzerthaus, in Arbeiterheimen und Theatern gehalten hat. An fünf Wochenenden wird Kraus weniger nachgebetet, als vielmehr sein „Theater der Dichtung“ entstaubt: Sprachanalysen und Textsprengungen, die er als Herausgeber der Fackel in Die letzten Tage der Menschheit, der Dritten Walpurgisnacht und hunderten Prozessen gegen korrupte Politiker und Medienmacher vorexerzierte, werden neu interpretiert. Bereits am 29. April 2024 gibt die Zeithistorikerin Katharina Prager, die in der Wienbibliothek im Rathaus Kraus’ Nachlass verwaltet, im Gartenbaukino mit einer Wiener Vorlesung einen Einblick in das Leben und Schaffen von Karl Kraus.


Termine

26.05.2024 - Kraus Lectures I - Die Unüberwindlichen - Cornelius Obonya, Florian Scheuba - Odeon 
02.06.2024 - Kraus Lectures II - Reklamefahrten zur Hölle - Petra Slottova, Samouil Stoyanov - Odeon
09.06.2024 - Kraus Lectures III - Blaubart – Eine Offenbachiade - Boris Eder, Sir Henry - Odeon
16.06.2024 - Kraus Lectures IV -  K. Kraus contra - C. J. Setz, R.Stadlober, B. Zeman, Onkel Gusta - Odeon
23.06.2024 - Kraus Lectures V -  Rage Is a Good Feeling-T. Ehre, N. R. Reimann, O. A. Scheucher - Haus der Republik - Volkskundemueseum Wien

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